Ressourcen-Tausch: Wie Unis und Firmen kooperieren

Donnerstag, Februar 26, 2015
Ohne das Know-how der Wissenschaftler würden viele Innovationen auf der Strecke bleiben. Dabei ist die Zusammenarbeit für beide Seite profitabel.
Wirtschaft und Wissenschaft kooperieren und bereichern so einander.
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Eine gute Idee ist nicht alles, aber sie ist der Beginn einer Innovation. „Wir haben viele Unternehmen mit vielen guten Ideen – nur an der Umsetzung hapert es manchmal“, sagt Philipp Klemenz, Technologietransfermanager bei der Industrie- und Handelskammer (IHK) Südlicher Oberrhein. Oftmals liege das daran, dass die Firmen produktionsbezogen arbeiten und so nicht die Zeit oder gar die Ausrüstung und das Know-how für Forschung im eigenen Haus haben. Hier kommt dann Klemenz ins Spiel, denn er bildet die Schnittstelle zwischen Wirtschaft und Wissenschaft. Seine Aufgabe ist es, passende Partner aus der Wissenschaft ausfindig zu machen, wenn es darum geht, ein neues Verfahren oder ein Produkt zu entwickeln. Der Experte hilft dabei, den Grundstein für eine Kooperation zu legen.
Die Zusammenarbeit zwischen Industrie und Wissenschaft ist vor dem Hintergrund eines globalen Wettbewerbs und demografischen Wandels nicht mehr wegzudenken. Laut des Hochschulbarometers des Stifterverbandes, das Ende 2014 veröffentlicht wurde, sprechen sich 93 Prozent der Rektoren und Präsidenten deutscher Hochschulen für einen Ausbau der Zusammenarbeit mit Unternehmen aus. Im internationalen Vergleich arbeitet die deutsche Wirtschaft sogar überdurchschnittlich häufig mit Hochschulen zusammen. So heißt es darin: „In Deutschland pflegt mehr als die Hälfte der Unternehmen Kooperationen mit Hochschulen, in Großbritannien ist es nur jedes dritte, in Frankreich jedes vierte ...“. Dabei geben Unternehmen sowie unternehmensnahe Stiftungen vor allem Geld für Forschungsaufträge aus. Wie der Stifterverband ermittelte, fließen etwa 44 Prozent von den rund 1,7 Milliarden Euro bereitgestellten Drittmitteln in Forschungsaufträge, gut ein Viertel (27 Prozent) in Forschungskooperationen. Im badischen Raum erhielt nach IHK-Informationen die Hochschule Offenburg im Jahr 2012 etwas mehr als 5,7 Millionen Euro Drittmittel und davon gut eine Million aus der Industrie. Die Albert-Ludwigs-Universität Freiburg bezog im Jahr 2013 insgesamt etwas mehr als 165 Millionen Euro an Drittmitteln.
Die Zusammenarbeit kann dabei vielfältig sein – und hängt stark von der Interessensabsicht des Unternehmens, also des Geld- beziehungsweise Auftraggebers – ab. Beispiel: die Herrenknecht AG....
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