Gewinn von Mediclin durch höhere Personalkosten belastet

Montag, August 7, 2017
Börsennotierter Krankenhausbetreiber aus Offenburg legt Zahlen für die ersten sechs Monate 2017 vor
Gewinn von Mediclin durch höhere Personalkosten belastet
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Mediclin

Deutlich höhere Personalkosten haben den Gewinn des Offenburger Klinikbetreibers Medi­clin einbrechen lassen. Wie das börsennotierte Unternehmen mitteilte, verringerte sich das Konzernbetriebsergebnis im ersten Halbjahr 2017 um mehr als 38 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum auf 5,6 Millionen Euro.
Ursache seien Entgelterhöhungen sowie eine gestiegenen Zahl von Mitarbeitern (plus 287 Vollzeitkräfte). Dadurch wuchsen die Personalaufwendungen um 11,9 Millionen Euro an.
»Angebot erweitern«
»Die Erhöhung der Mitarbeiterzahl resultiert aus einem erweiterten Leistungsangebot, aus regulatorischen Vorgaben seitens des Gesetzgebers, die erhöhte Strukturanforderungen bedingen, sowie aus Vorleistungen, die erbracht werden, um das medizinische, therapeutische und pflegerische Angebot erweitern zu können«, hieß es.
Der Konzernumsatz legte in den ersten sechs Monaten um 3,4 Prozent auf 298,9 Millionen zu. Für das 2. Halbjahr des Geschäftsjahres geht der Vorstand von einem über dem 1. Halbjahr 2017 liegenden Umsatzplus und einer deutlichen Ergebnisverbesserung aus.
Mediclin ist bundesweit tätig und betreibt 36 Kliniken, sieben Pflegeeinrichtungen und neun medizinische Versorgungszentren. Für das Offenburger Unternehmen arbeiten knapp 9600 Menschen.