Bierbrauer aus dem Schwarzwald räumen bei Weltmeisterschaft ab

Samstag, August 26, 2017
Viele Titel in London für regionale Bierspezialitäten
Bierbrauer aus dem Schwarzwald  räumen bei Weltmeisterschaft ab
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Die Biererzeuger aus der Region haben bei den World Beer Awards in London erneut abgeräumt. Die Familienbrauerei Bauhöfer aus Renchen-Ulm gewann bei der inoffiziellen Meisterschaft gleich zwei Mal den Titel. Das »Ulmer Pilsener« und der »Ulmer Maibock« sind zu Weltmeister-Bieren gewählt worden, wie Bauhöfer gestern mitteilte. Zudem holte die Brauerei mit seinem »Eisbock« den deutschen Meistertitel, das »Vollmondbier« erhielt eine Gold-Auszeichnung, Silber gab es für das »Ulmer Export«.
Craft-Beer-Sortiment
Auch die Familienbrauerei M. Ketterer aus Hornberg darf sich einen Weltmeistertitel für das »Ur-Weisse Kristall« anheften. Zudem gab es Bronze für das »Ur-Weisse dunkel« und Silber für das »Ur-Weisse hell«.
Einen weiteren Weltmeistertitel räumte Alpirsbacher Klosterbräu in der gleichnamigen Schwarzwald-Stadt ab. Das alkoholfreie »Weizen isotonisch« war das beste Bier seiner Art. Das Bier »Kleiner Mönch« holte sich zudem den Titel des deutschen Meisters, das »Kloster Zwickel«, das »Spezial«, das »Weizen Hefe Hell« und der »Schwarzwald Michel« gewannen jeweils Silber, Bronze gingen an das »Pils«, an »Kloster Weisse« und »Kloster Starkbier«.
Die Privatbrauerei Waldhaus im Südschwarzwald holte zudem Silber mit seinem alkoholreduzierten »Sommer Bier«. Der deutsche Meistertitel ging an den »Hopfensturm«, Gold holte der »Hopfenzauber«, beide Produkte stammen aus dem Craft-Beer-Sortiment der Brauerei. Silber gab es zudem für die »Schwarzwald Weisse Dunkel«, auch das »Jubiläums Dunkel« wurde mit dem Titel des deutschen Meisters ausgezeichnet.
Knapp 2000 Biere aus mehr als 36 Ländern standen im Wettbewerb zur Verkostung an. Die Biere werden in vier Runden von einer fachkundigen Jury probiert, wobei in den beiden ersten Runden die nationalen Sieger ermittelt werden. In Runde drei und vier geht es dann um die Weltmeistertitel. Die Jury ist mit 100 internationalen Brauern, Journalisten und Fachleuten besetzt. Die Brauer aus der Region sind bei solchen Titelkämpfen seit Jahren sehr erfolgreich.